Das Batzdorfer Totenhäuschen

Anders, als es der Name vermuten lässt, hat dieses Gebäude nichts mit der Aufbewahrung von Toten zu tun, sondern es war ein Garten- und Lusthaus in der Nähe eines Weinberges.

Um dieses Gebäude aus dem frühen 17. Jahrhundert mit den Namen „Scheechhäusel“, „Weinbergshäuschen,“ „Buschhaus“, „Lusthäuschen“ oder „Kaffeehaus“ ranken sich viele Legenden. Nicht nur schauerliche Geschichten werden über dieses Haus erzählt, sondern auch der Romantiker Novalis soll den Blick aus den Fenstern genossen und hier gedichtet haben.

Sie sind herzlich eingeladen dort zu verweilen und die einzigartige Sicht hinab ins Elbtal zu genießen. Manchmal ist es auch möglich einen Blick ins Innere zu werfen. Manfried Eisbein, Alte Silberstraße 28 in 01665 Scharfenberg hat den Schlüssel. (be-ma.eisbein@t-online.de)

Reihe Geschichte und Geschichten
ISBN 3-932858-27-1
Verlag Christoph Hille Dresden

Manfried Eisbein
Das Batzdorfer Totenhäuschen
2. geänderte Auflage 2003
ISBN 3-932858-30-1
Verlag Christoph Hille Dresden

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