von Sonntag den 23.08. bis Sonntag den 30.09.2025
Auch in diesem Jahr lädt die Batzdorfer Hofkapelle herzlich zu den Barockfestspielen mit Kultstatus ein. Seit 1993 haben sich die alljährlich Spätsommerkonzerte auf Schloss Batzdorf mit außergewöhnlichen
Konzertabenden etabliert. Freuen Sie sich auf ein vielfältiges Programm in eindrucksvoller Kulisse: Im stilvollen Renaissance-Rittersaal sowie im atmosphärischen Weinkeller des Schlosses erwarten Sie erlesene Aufführungen barocker Musik, präsentiert vom Ensemble der Batzdorfer Hofkapelle und namhaften Gästen.
Die Programmübersicht:
Sonntag den 23.08. 16:00 Uhr
Ausstellungseröffnung SICHTWEISEN 12

Aktuelle Werke der Batzdorfer Künstlergruppe
keine Reservierung möglich, einfach erscheinen und geniessen
Dienstag den 23.08. um 19.00 Uhr
ArsMusicaElettrica – Songs of the Past
Julla von Landsberg – Vocals
Lars Kutschke, Stefan Maass – Gitarre
Tom Götze – Bass
Dienstag den 25.08. um 19.00 Uhr
Seelentrost
Isabel Schicketanz – Sopran
Batzdorfer Hofkapelle
Mittwoch den 26.08. um 19.00 Uhr
Verbotene Früchte
Daniel Deuter – Violine
Iren Klein – Viola da Gamba
Tobias Schade – Cembalo
Donnerstag den 27.08. um 19.00 Uhr
Didone Abbandonata – Die verlassene Dido
Werke von Niccolo Jomelli
Barbara Kusa – Sopran
Camerata Hönigová – Prag
Freitag den 28.08. um 19.00 Uhr
Rivers, Folks & Tales
Von alten Quellen und fernen Ufern
ensemble amarcord
Samstag den 29.08 um 18.00 Uhr
Mozart nach Mecklenburger Art
Wiener Gambenklassik aus dem hohen Norden
Juliane Laake – Viola da Gamba
Ensemble Art d´Echo
Samstag den 29.08. um 21.00 Uhr
Eine kleine Nachtmusik
Werke von Mozart, Haydn und Wranitzky
Duo 2fachAnders
Katja Grüttner – Violine
Christian Goosses – Viola
Sonntag den 30.8. um 15.00 Uhr
Don Quijote – Familienkonzert
Achtung: Erwachsene nur in Begleitung eines Kindes !
Sonntag den 30.8. um 18.00 Uhr
Festkonzert – Don Quijote oder der Kampf gegen die Windmühlen
Werke von Telemann, Purcell, Conti und Ristori
Batzdorfer Hofkapelle
Das Programm im Detail
ArsMusicaElettrica – Songs oft the Past

Normalerweise nähern wir uns der Musik vergangener Epochen über das Studium der historischen Aufführungspraxis. Wir versuchen so ihrer ursprünglichen Form und ihrem Wesen möglichst nahe zu kommen. Nun muss nicht zwangsläufig der Musiker eine Zeitreise antreten, auch Musik kann sich in der Zeit bewegen und dabei möglicherweise in einem Jazzclub auf inspirierte Musiker treffen.
Julla von Landsberg – Gesang
Lars Kutschke, Stefan Maass – Gitarre
Tom Götze – Bass
Seelentrost
Einsamkeit, Erschütterung, Trauer, Angst – und Trost, Berührung, Liebe: das sind im Zeitalter des Barock, also im 17. und 18. Jahrhundert, Leitmotive der Musik. Verhandelt werden sie in unzähligen Variationen über den Begriff der Seele. Diese „Etwas“, was die Menschen Seele nennen, gerät in Liedern, Gesängen und Concerti meist in Bedrängnis. Themen direkt aus dem Leben schlagen sich hier unmittelbar in der Musik nieder: Existenzängste, Krankheit, Krieg…und sind Quellgebiete eines ganz bestimmten Klangs, dieeint ein gemeinsames Anliegen eint: Seelentrost
Isabel Schicketanz – Sopran
Batzdorfer Hofkapelle
Verbotene Früchte
Frankreichs diskreter Griff in die Italienische Trickkiste
Im Frankreich des 17.Jahrhunderts wurde alles von Belang in Versailles von Louis XIV., dem Sonnenkönig entschieden – und dazu gehörte die Abschottung der Französischen Musik vom Italienischen Stil.
So schielten die Komponisten Frankreichs heimlich nach den verbotenen Früchten Italiens und langsam fanden die verlockenden Italienischen Ideen Eingang in die französische Musik. Erst nach dem Tod Louis XIV. war diese Annäherung kein solches Tabu mehr und die einst so unvereinbaren National-Stile Frankreichs und Italiens nähern sich an. Diesen Prozess macht unser Programm gut nachvollziehbar.
Daniel Deuter – Violine
Irene Klein – Viola da Gamba
Tobias Schade – Cembalo
Didone Abbandonata – Die Verlassene Dido
Werke von Niccoló Jomelli
Das Konzert präsentiert die Musik des hochgeschätzten Komponisten Niccolò Jommelli, der heute vor allem für seine Opern und Oratorien bekannt ist, in einem etwas intimeren Licht.
Die Art und Weise, wie es ihm gelang, dramatische Momente musikalisch darzustellen und den Zuhörer in ein spektakuläres Spektakel voller spannungsgeladener Momente, aber auch intimer, herzzerreißender Szenen zu entführen, brachte ihm den Beinamen „italienischer Gluck“ ein.
Barbara Kusa – Sopran
Sarah Flögel und Veronika Manová – Violine
Andreas Torgersen – Viola, Julia Flögel – Violoncello
Jan Prievoznik – Kontrabass
Alena Hönigová – Cembalo und Leitung
Rivers, Folks & Tales
Von alten Quellen und fernen Ufern
Wasser fließt – unaufhaltsam, wandelbar, voller Geheimnis. Und mit ihm fließen die Geschichten der Menschen: von Sehnsucht und Schmerz, von Freude und Zuversicht, von dem, was uns verbindet über alle Grenzen hinweg.
Mit „Rivers, Folks & Tales“ verbindet amarcord musikalische Welten zu einer einzigen Reise. Sie beginnt am Quell – dort, wo Wasser und Lied gleichermaßen entspringen – und führt über strömende Herzensfluten, durch Strudel der Gefühle, vorbei an fernen Ufern der Sehnsucht.
Ensemble amarcord
„Mozart“ nach Mecklenburger Art
Wiener Gamben-Klassik aus dem hohen Norden
Die Gambe – angeblich ein Relikt aus Renaissance und Barock, zu altmodisch für die Wiener Klassik und darum ausgestorben? Falsch gedacht.
Der gefeierte Virtuose Franz Xaver Hammer (1740-1817), Freund und langjähriger Kollege von Joseph Haydn, brachte 1785 die Viola da gamba von der Donau an den Mecklenburger Hof zu Schwerin. Sein dort bis heute schlummerndes Oeuvre offenbart, wie glänzend und mühelos sie sich in Mozarts Heiterkeit, Haydns Eleganz und Beethovens Virtuosität einfügt.
Diese außergewöhnlichen Raritäten bringt die Gambistin Juliane Laake nun mit ihrem Ensemble Art d’Echo zu den Batzdorfer Barockfestspielen.
Juliane Laake – Viola da Gamba
Ensemble Art d’Echo
Eine kleine Nachtmusik
Haydn und Mozart. Das unzertrennliche Freundespaar der Musikgeschichte. Für Haydn ist Mozart „der größte Componist, den ich von Person den Nahmen nach kenne“, und dieser wiederum ehrt ihn mit der persönlichen Widmung seiner Haydn Quartette: „Al mio caro Amico Haydn“.
Duo 2fachAnders
Katja Grüttner – Violine
Christian Goosses – Viola
Don Quijote – Familienkonzert

Eine musikalisch-poetische Reise, die vor 400 Jahren begann und bis heute zahllose Generationen aus dem Alltäglichen in das Reich der Phantasie führt. Die Batzdorfer Hofkapelle spielt, erzählt und stellt ihre Instrumente vor.
Achtung: Erwachsene nur in Begleitung eines Kindes
Hannah Erxleben – Flöte
Xenia Löffler – Oboe
Batzdorfer Hofkapelle
Don Quijote
oder der Kampf gegen die Windmühlen
Nach der Einschätzung des Nobelpreiskomitees gilt Miguel de Cervantes „Don Quijote“ als bedeutendster Roman der Literaturgeschichte!
Wie auch immer man solche Urteile einzuordnen hat, auf jeden Fall ist das Werk eine seit seinem Erscheinen 1605 nie versiegende, sprudelnde Inspirationsquelle für bildende Künstler, Schriftsteller, Filmemacher und Musiker.

Mit Vokal- und Instrumentalwerken des 17. + 18 Jh. der Komponisten G.P.Telemann, H. Purcell, Fr. Conti, G.A.Ristori u.a. taucht die Batzdorfer Hofkapelle auf nachdenkliche und humorvoll-unterhaltsame Weise in die faszinierenden Traumwelten des Ritters von der traurigen Gestalt „Don Quijote“.
Was ist Wirklichkeit, was Imagination? Wer und was ist verrückt oder normal? Was kann ich noch glauben?
Eine musikalisch-poetische Reise, die vor 400 Jahren begann und bis heute zahllose Generationen aus dem Alltäglichen in das Reich der Phantasie führt.
Batzdorfer Hofkapelle
Das Schloß öffnet seine Tore:
ab zwei Stunden vor Beginn der ersten Veranstaltung des Tages bis nach der letzten Veranstaltung. Für allerhand Getränke und feine Snacks ist vor Ort gesorgt.
Aus Denkmalschutzgründen ist unser Schloss leider nicht barrierefrei.
Telefon-Festnetz: 03521 4309925
Mail-Adresse: service[ät]schloss-batzdorf.de
Veranstalter:
Batzdorfer Hofkapelle GbR
Schloßstrasse 2
01665 Klipphausen OT Batzdorf
Mit Unterstützung von:



